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OpenAI schließt Forschungsabkommen zur KI-Sicherheit mit Polens NASK

OpenAI und das polnische Forschungsinstitut NASK haben am 23. Oktober eine Vereinbarung über gemeinsame Arbeit an KI-Sicherheit und technischer Forschung unterzeichnet. Das AI Safety Research Center der NASK, das zugleich als polnisches KI-Sicherheitsinstitut fungiert, soll mit OpenAI immer leistungsfähigere Systeme bewerten, Schwachstellen aufspüren und Schutzmechanismen härten. Das Abkommen reiht sich neben bestehende Kooperationen mit der US-Normungsstelle CAISSI und dem britischen AI Security Institute ein.

Ganz neu ist die Zusammenarbeit nicht. Im Juli erhielt CERT Polska, das innerhalb der NASK arbeitet, über OpenAIs Daybreak-Programm Zugang zu den sicherheitsrelevanten Modellen und half damit, sechs Lücken in MikroTik RouterOS zu finden — darunter Fehler, die sich zur vollständigen Übernahme eines Geräts verketten lassen.

OpenAI schließt Forschungsabkommen zur KI-Sicherheit mit Polens NASK
OpenAI schließt Forschungsabkommen zur KI-Sicherheit mit Polens NASK — Dev News Daily

Was das bedeutet

Entscheidend ist, wer prüft. Ein Labor, das die eigene Sicherheitsarbeit benotet, bleibt ein geschlossener Kreis. Ein nationales Institut, das obendrein den Notfalldienst eines Landes betreibt, bringt einen adversarialen Druck mit, den das Labor intern nicht erzeugen kann, und eine echte Einsatzfläche zum Messen. NASKs Direktor nannte synthetische Inhalte und mehrsprachigen Missbrauch — Probleme, die außerhalb des Englischen anders aussehen. Für Entwickler ist das Signal schmal, aber konkret: Wer in ausgelieferter Netzwerktechnik ausnutzbare Fehler findet, sieht sich nun auch die Modelle an, und das ist ein härterer Test als jedes interne Red Team.

Geschrieben von Victoria Shinder.