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Amazon EKS unterstützt Kubernetes 1.37 mit stabiler Metrics-API und HPA-Skalierung auf null

Amazon Elastic Kubernetes Service und Amazon EKS Distro unterstützen jetzt Kubernetes 1.37, wie AWS diese Woche mitteilte. Neue Cluster lassen sich mit 1.37 anlegen und bestehende über die EKS-Konsole, eksctl oder Infrastructure-as-Code-Werkzeuge aktualisieren – in allen Regionen, in denen EKS läuft, einschließlich der Regionen AWS GovCloud (US). Builds von EKS Distro für 1.37 sind in der ECR Public Gallery und auf GitHub veröffentlicht.

AWS hebt drei Änderungen der Version hervor.

Die Metrics-API ist allgemein verfügbar, als metrics.k8s.io/v1. Über diese API erhalten der Horizontal Pod Autoscaler und kubectl top die CPU- und Speichernutzung von Pods und Knoten. Die Schnittstelle, auf die sich Cluster seit Jahren verlassen, hat damit eine stabile Version.

Taints und Tolerations für DRA-Geräte sind allgemein verfügbar. Treiber für Dynamic Resource Allocation und Administratoren können ein Gerät wie eine GPU markieren, und der Scheduler hält Arbeitslasten davon fern, sofern sie die Markierung nicht tolerieren. So lässt sich ein einzelner Beschleuniger leeren oder isolieren, ohne den ganzen Knoten zu sperren.

Die HPA-Skalierung auf null ist Beta und standardmäßig eingeschaltet. Ein Autoscaler mit minReplicas: 0, der nach Objekt- oder externen Metriken skaliert, kann eine Arbeitslast im Leerlauf auf null Pods herunterfahren und bei Bedarf wieder hochfahren. Die Ankündigung beschränkt das auf diese beiden Metrikarten: Ein Autoscaler, der nach CPU oder Speicher der eigenen Pods skaliert, hat nichts mehr zu messen, sobald kein Pod läuft.

Vor dem Upgrade verweist AWS auf EKS Cluster Insights, das Probleme meldet, die ein Cluster-Upgrade beeinträchtigen können, und auf die Dokumentation zum Lebenszyklus der EKS-Versionen.

Amazon EKS unterstützt Kubernetes 1.37 mit stabiler Metrics-API und HPA-Skalierung auf null
Amazon EKS unterstützt Kubernetes 1.37 mit stabiler Metrics-API und HPA-Skalierung auf null — Dev News Daily

Was das bedeutet

Überraschen kann vor allem die Voreinstellung zur Skalierung auf null. Jeder bestehende Autoscaler, der bereits minReplicas: 0 mit einer externen oder Objektmetrik angibt, wird nach dem Upgrade genau das tun. Teams sollten ihre Manifeste nach dieser Kombination durchsuchen und prüfen, ob die erste Anfrage nach einer ruhigen Phase einen Kaltstart verträgt.