Aurora Serverless skaliert PostgreSQL jetzt auf 384 ACUs, rund 768 GiB Speicher
Amazon Aurora Serverless kann eine Datenbank der Aurora PostgreSQL-Compatible Edition jetzt auf 384 Aurora Capacity Units skalieren, bisher lag das Maximum bei 256, teilte AWS mit. Eine ACU entspricht etwa 2 GiB Arbeitsspeicher mit passender CPU- und Netzwerkleistung; eine einzelne Serverless-Datenbank erreicht damit rund 768 GiB und fährt im Leerlauf weiterhin auf null herunter.
Die höhere Grenze ist an Bedingungen geknüpft. Nötig sind Platform Version 4 und eine von fünf Engine-Versionen: Aurora PostgreSQL 18.4, 17.10, 16.14, 15.18 oder 14.23. Neue Cluster können das Maximum direkt auf bis zu 384 ACUs setzen. Bestehende Cluster auf Platform Version 4 ändern die Einstellung der Maximalkapazität, bei Bedarf auch die Engine-Version, ohne Ausfallzeit. Cluster auf älteren Plattformversionen müssen zuerst über eine ausstehende Wartungsaktion auf Platform Version 4 wechseln. Die Ankündigung betrifft nur die PostgreSQL-Edition.
AWS wirbt mit agentischen KI-Anwendungen, deren Last es als sprunghaft, mit langen Leerlaufphasen und unvorhersehbarem Verkehr beschreibt.

Was das bedeutet
Die Kapazitätsgrenze von Serverless war bisher der Punkt, an dem Teams für ihre größten Datenbanken auf bereitgestellte Instanzen wechselten. 768 GiB verschieben diesen Punkt deutlich. Der Haken liegt in den Voraussetzungen: Das Plattform-Upgrade älterer Cluster ist eine Wartungsaktion und will geplant sein, und die Engine-Version muss stimmen — nur die fünf genannten Releases qualifizieren.