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DigitalOcean Managed Agents: MicroVM-Sitzungen und Gateway zu 16.000 Tools

DigitalOcean hat DigitalOcean Managed Agents als öffentliche Vorschau gestartet, berichtet InfoQ – eine verwaltete Infrastrukturschicht für KI-Agenten mit isolierten MicroVM-Laufzeiten, kontrolliertem Werkzeugzugriff und serverloser Inferenz.

DigitalOceans Argument: Agenten unterscheiden sich von gewöhnlichen Cloud-Anwendungen. Wer sie auf herkömmlichen VMs betreibt, baut am Ende selbst die Infrastruktur, um den Kontext eines Agenten zu erhalten, seine Artefakte über den erzeugenden Agenten hinaus verfügbar zu halten, parallele Arbeit zu koordinieren und den Werkzeugzugriff abzusichern – und hält Reservekapazität vor, damit Agenten schnell starten. Das Produkt kombiniert zwei Dienste für genau diese Arbeit.

Die Harness Runtime auf Basis einer leichten MicroVM bietet Agenten dauerhafte, isolierte Rechenumgebungen für unterstützte Harnesses, darunter Coding-Agenten wie Claude Code, Codex CLI und OpenCode, allgemeine Agenten wie Hermes und eigene Agenten auf LangGraph-Basis. Sie hält Gesprächsverlauf und Arbeitsstand über Sitzungen hinweg, die sich pausieren, fortsetzen oder abzweigen lassen, und pausiert Agenten automatisch im Leerlauf, also ohne laufende Modell- oder Werkzeugaufrufe. Sitzungen erreichen interne Dienste, ohne sie öffentlich zu machen, und laufen parallel über Repositories und Aufgaben.

Das Action Gateway ist die Schnittstelle des Agenten zu externen Werkzeugen über einen einzigen MCP-Endpunkt mit mehr als 16.000 Werkzeugen – von Websuche und Browserautomatisierung über DigitalOceans eigene Infrastruktur-APIs bis zu Anbindungen an GitHub, HubSpot und Stripe. Es verwaltet Rechte zentral, kann bei heiklen Vorgängen eine menschliche Freigabe verlangen und übernimmt Ratenbegrenzung, Wiederholungen, Backoff und Timeouts. InfoQ verweist auf die Überschneidung mit Dockers Cloud Sandboxes, die ebenfalls MicroVM-Isolation und Persistenz bieten, aber auf das Verschieben von Sandboxen zwischen lokalem Rechner und Cloud zielen, während DigitalOceans Produkt eher auf Produktionsbetrieb und Werkzeuge setzt.

DigitalOcean Managed Agents: MicroVM-Sitzungen und Gateway zu 16.000 Tools
DigitalOcean Managed Agents: MicroVM-Sitzungen und Gateway zu 16.000 Tools — Dev News Daily

Warum das wichtig ist

Wartende Agenten sind vor allem ein Kostenproblem: Ein Coding-Agent, der auf ein Review wartet, belegt trotzdem eine Maschine. Pausieren im Leerlauf und abzweigbare Sitzungen entscheiden darüber, ob viele parallele Agenten bezahlbar sind – und werden nun als verwalteter Dienst angeboten statt von jedem Team selbst gebaut.

Geschrieben von Victoria Shinder.