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Django will das Quorum an den tatsächlich Abstimmenden messen

Die Django Software Foundation hat am 18. September 2026 einen neuen Status stimmberechtigter Mitgliedschaft vorgeschlagen, um ihre Wahlen bei wachsender Mitgliederzahl gültig zu halten. Die Regel: Wer in den letzten zwei Jahren an einer Vorstandswahl teilgenommen hat, ist aktiv und zählt zum Quorum. Wer nicht, bleibt Mitglied, zählt aber erst wieder zum Quorum, wenn er der DSF seinen Wunsch zu wählen mitteilt.

Das behobene Problem ist Arithmetik. Das Quorum wird derzeit an allen Mitgliedern der Liste gemessen, auch an nicht mehr Teilnehmenden. Mit wachsender Liste wird es schwerer zu erreichen, und die Gültigkeit der Wahlen gerät in Gefahr. Der Beitrag hält fest, dass das Zählen der gesamten Liste der Ausreißer ist, und verweist auf die Python Software Foundation, die im Juni 2024 einen ähnlichen Schritt ging.

Niemand verliert die Mitgliedschaft. Der Aktivstatus betrifft nur die Zählung des Quorums; vor jeder Wahl gehen Erinnerungen raus, und man kann sich vor Wahlöffnung wieder eintragen lassen.

Django will das Quorum an den tatsächlich Abstimmenden messen
Django will das Quorum an den tatsächlich Abstimmenden messen — Dev News Daily

Was das bedeutet

Das ist Governance-Infrastruktur — die Sorte, die Projekte still zerbricht. Eine Organisation mit unerreichbarem Quorum kann keine gültige Wahl abhalten, und eine Open-Source-Stiftung ohne wählbaren Vorstand hat hinter einer langweiligen Überschrift ein echtes Problem.

An den Engagierten statt an den Eingetragenen zu messen, ist die übliche Lösung. Die DSF sagt ausdrücklich, dass die volle Liste der Ausreißer ist. Interessant ist das Zweijahresfenster — lang genug für zurückkehrende Mitglieder, kurz genug, um eine nur wachsende Liste zu bereinigen.