JetBrains empfiehlt die Kotlin Toolchain für neue Multiplatform-Projekte, 0.13 bringt kotlin new
JetBrains empfiehlt mit Kotlin Toolchain 0.13 die Toolchain nun für die meisten neuen Kotlin-Multiplatform-Projekte (KMP). Die Toolchain — früher das Projekt Amper — ist ein einziger Kommandozeilen-Einstieg, um die Umgebung einzurichten und JVM-, Android-, iOS-, Multiplatform- und Server-Apps zu erstellen, zu bauen, zu testen und zu veröffentlichen, mit deklarativer Projektkonfiguration.

Neu in 0.13.
kotlin new— ein interaktiver Einrichtungsablauf ähnlich dem Kotlin Multiplatform Wizard: zuerst der Anwendungstyp, bei Multiplatform-Apps dann die Zielplattformen.kotlin initbleibt, verhält sich nun gleich, erzeugt die Dateien aber im aktuellen Verzeichnis.- iOS auf einem frischen Rechner: klarere Hinweise zur Xcode-Lizenz und zum ersten Start; iOS-Simulator-Laufzeiten werden bei Bedarf automatisch geladen, und ein Simulator wird angelegt, falls keiner existiert.
- Android: Fehlende Android-SDK-Komponenten werden nun schon beim Projektimport in der IDE bereitgestellt, nicht erst bei
kotlin buildoderkotlin run. Eine Prüfung verhindert nun Builds mit Beispiel-IDs wiecom.example.app. - Swift Package Manager: Module für Apple-Plattformen können Objective-C-APIs über SwiftPM-Abhängigkeiten einbinden, entfernt oder lokal.
- Fortschrittsbalken für Downloads in der Terminal-Oberfläche und der IDE-Sync-Status im Editor.
Für KI-Agenten. Laut JetBrains eignen sich automatische Einrichtung, deklarative Konfiguration und verständliche Fehlermeldungen auch für Coding-Agenten; genannt werden ein Hot-Reload-MCP-Server und Agent-Skills, installierbar mit npx skills add kotlin/kotlin-agent-skills. In eigenen Benchmarks pflegten Agenten Toolchain-Projekte zuverlässiger und mit weniger Tokens.
Auf IDE-Seite braucht man IntelliJ IDEA 2026.2.3 oder Android Studio Rabbit 1 (2026.2.1) oder neuer, mit dem Kotlin-Toolchain-Plugin.